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4 Schritte zum effizienten Netzwerken

    4 Schritte zum effizienten Netzwerken

    effizientes Netzwerken bei fne

    Mit guten Kontakten kommen Sie weiter

    Wer als Unternehmer erfolgreich sein will, ist gut beraten tragfähige und vertrauensvolle Kontakte herzustellen. Das Know-who – wen Sie kennen – gewinnt gegenüber dem Know-how – was Sie wissen – immer mehr an Wert.

    In einer Welt, die ihr Wissen alle zweieinhalb Jahre verdoppelt, kommt es darauf an, über die richtigen Informationen im richtigen Augenblick zu verfügen und diese produktiv anzuwenden. Unsere Herausforderung: Wir haben in Zukunft mehr (Informations-)Arbeit, als wir überhaupt bewältigen können. Daher ist es wichtig auf Synergien und Kooperationen zu setzen.  Wo geht dies besser, als in einem starken Netzwerk?

    Aber: Kontakte ergeben sich nicht zufällig: Ein stabiles werthaltiges Netzwerk entsteht durch aktives und gezieltes Netzwerken. Wie Sie das betreiben, erfahren Sie hier.


     

    Haben Sie Hemmungen gezielt mit Absicht Kontakte aufzubauen?

    5 beispielhafte Gründe, warum Sie Kontakte knüpfen und vertiefen sollten

    „Kontakte schaffen Kontrakte!“

    Diese Schlagzeile aus dem Bereich „Netzwerken“ trifft es auf den Punkt: Beziehungen sind der Dreh- und Angelpunkt des Geschäftslebens. Privat wie beruflich werden Sie sehr viel einfacher vorankommen, wenn Sie auf ein Netzwerk von Ratgebern und tatkräftigen Unterstützern zurückgreifen können.

    Gleichzeitig tun Sie aber auch Gutes. Ihr Leben wird erfüllter sein, wenn Sie anderen helfen können.

    Finden Sie den Gedanken, gezielt Kontakte aufzubauen und zu pflegen, „irgendwie berechnend und unangenehm“? Dann versuchen Sie das Ganze doch einfach von der anderen Seite der Medaille zu betrachten: Ist Ihnen bewusst, dass die anderen von Ihnen genauso profitieren werden wie Sie von ihnen? Beim Netzwerken geht es immer um gegenseitige Hilfe:

    1. Sie kennen andere Menschen. Somit können Sie Ihren Kontakten weitere Kontakte vermitteln und/oder Türen für die Lösung derer Probleme öffnen.
    2. Sie stoßen regelmäßig in Fach- und anderen Zeitschriften auf interessante Artikel oder Informationen. Diese können für andere hilfreich oder interessant sein, wenn Sie diese teilen.
    3. Sie verfügen über erhebliche Erfahrungen, die anderen nützlich sein können. Ganz egal, ob es sich dabei im Detail um berufliche Kenntnisse handelt oder um Wissen, das Sie sich aus privaten Beweggründen angeeignet haben.
    4. Sie forschen im Internet zu eigenen Themen und entdecken dabei interessante Links und Webseiten zu Themen, die anderen helfen können.
    5. Sie erfahren von Projekten und Vorhaben aus Ihrem Kontaktkreis. Dafür werden oft Mitstreiter gesucht, Aufträge vergeben oder Informationen gebraucht werden. Dies ist Ihre Chance zu helfen, und dabei selbst zu profitieren.

     

    4 einfache Schritte, wie Sie Ihr persönliches Kontaktmanagement optimieren

    First Step

    Schritt 1: Machen Sie eine Bestandsaufnahme

    Überlegen, analysieren, nachdenken

    Wenn Sie Ihr Kontaktmanagement ernsthaft optimieren möchten, sollten Sie zunächst einmal eine Bestandsaufnahme machen – und zwar schriftlich, in einer   Kontaktliste. Dies ist nichts anderes als eine saubere Inventur. Legen Sie zunächst 4 Spalten an:

    • Name
    • Beziehungsstufe
    • Aktivieren oder vertiefen?
    • Anmerkung/Zuordnung

     

    Füllen Sie dort erst einmal die Spalten 1 und 2 aus:

    Spalte 1 – Name:   Hier schreiben Sie sich einfach untereinander die Namen Ihrer Kontakte auf. Am besten Bei sehr vielen Kontakten können Sie sich auch für verschiedene Bereiche (beispielsweise „Firma“, „Verbände, Vereine und andere Organisationen“, „Freunde und Bekannte“) jeweils eine eigene Kontaktliste anlegen.

    Spalte 2 – Beziehungsstufe:   Bitte bewerten Sie jeden Ihrer Kontakte nach seiner Intensität zu Ihnen mit einer Zahl von 1 (sehr guter Kontakt) bis 6 (kenne ich nur flüchtig). Dies ist die Grundlage und Ihr Filter zum Auffinden wertvoller Kontakte.

    In Spalte zwei helfen Ihnen folgende Gedanken:

    • Wie hilfreich ist dieser Kontakt zur Erreichung meiner Ziele? Wie wichtig ist mir die Beziehung zu diesem Menschen?
    • Mit wem verbringe ich Zeit, ohne dass ich mich danach frisch und belebt fühle? Will ich das weiterhin so fortführen oder künftig weniger Zeit mit diesem Menschen verbringen?
    • Bei wem tut es mir leid nicht mehr Zeit investiert zu haben?
    • Zu wem möchte ich den Kontakt intensivieren oder wieder aufleben lassen?

     

    Schritt 2: Treffen Sie Entscheidungen

    Entscheidung Ja oder Nein, abwägen

    Überlegen Sie sich: Wie viel Zeit wollen Sie tatsächlich in den Aufbau von neuen beziehungsweise die Pflege bereits bestehender Kontakte investieren? Seien Sie dabei realistisch, denn es bringt nichts, wenn Sie einmalig in einer konzertierten Aktion viele Termine machen und/oder E-Mails losschicken, um dann jedoch später nicht die Zeit zu finden, die Kontakte weiterzuverfolgen und zu intensivieren.

     

     

     

    Spalte 3 – Aktivieren oder Vertiefen:   Pflege bestehender Kontakte: Gehen Sie Ihre Kontaktliste(n) durch, und überlegen Sie sich zu jedem Kontakt, ob Sie diesen Aktivieren oder Vertiefen wollen. Kennzeichnen Sie dieses Feld mit einem „+“. Sie können auch verschiedene Stufen der Wichtigkeit nutzen, z.B. mit einem „VIP“. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie nicht mehr als 4 Kategorien vergeben, denn ansonsten wird dies unübersichtlich. Kontakte, die Sie weder aktivieren noch vertiefen wollen kennzeichnen Sie mit einem „-“. In diese Kontakte brauchen Sie nicht mehr proaktiv Energie stecken, ABER seien Sie stets freundlich und offen, wenn Sie selbst angesprochen werden. Auch aus einem „-“ kann sich ein „+“ entwickeln.

    Spalte 4 – Anmerkung/Zuordnung:   In Spalte 4 können Sie einen Kommentar oder eine Anmerkung vergeben. Achten Sie jedoch darauf nicht viel zu viel einzutragen, da Sie dann zu leicht den Überblick verlieren.

     

    Schritt 3: Werden Sie aktiv – Aufbau neuer Kontakte

    Gedankenaustausch, Teamarbeit

    Überlegen Sie sich nach Schritt 2, wie Sie Lücken in Ihrem Netzwerk schließen können. Gibt es Menschen, die Sie nur vom Sehen oder Hörensagen kennen und die Sie gerne in Ihrem Netzwerk hätten? Dann notieren Sie deren Namen in Spalte 1, und ergänzen Sie in Spalte 4 den konkreten Nutzen, den Sie sich von dieser Person versprechen, damit Sie wissen, warum Sie Zeit und Energie einsetzen, die Sie zum Aufbau einer Beziehung benötigen.

     

     

    Dieser Nutzen muss übrigens nicht immer in konkreten Kenntnissen oder Fertigkeiten bestehen, die Sie weiterbringen, oder in den Kontakten, die jemand mitbringt. Vielleicht suchen Sie ja auch nur nach jemandem, der Sie durch seine Erfahrung und mit seiner Begeisterung anspornt, motiviert und nach vorne bringt?

    Sie können hier jedoch auch andersherum vorgehen: Prüfen Sie, welche Lücken es noch in Ihrem Netzwerk gibt. Dann beschreiben Sie in Spalte 4, welche Merkmale die Menschen haben sollten, die Sie für Ihr Netzwerk suchen. Beispiele können sein:

    Kontakte zu Medienvertretern

    Sinn für Kunst und Kultur

    Entscheidungsträger im städtischen Bereich

     

    Danach überlegen Sie sich, ob Ihnen Menschen einfallen, die bereits die entsprechenden Merkmale haben und zu denen Sie Kontakt aufnehmen könnten?

    Bedenken Sie, dass diese Liste lebt. Sie wird sich stets erweitern und anpassen lassen. Daher ist es praktisch eine überschreibbare Datei wie Excel oder Word zu nehmen.

     

    Das Geheimnis besteht darin, dass sich Ihr Fokus auf genau diese Menschen ausrichtet, und Sie beginnen diese in Ihr Leben zu ziehen. Aber wo finden Sie diese Menschen?

     

    Ein erfolgreiches Netzwerk entsteht zum einen dadurch, indem Sie Ihre vorhandenen Kontakte vertiefen und darüber neue Menschen kennen lernen. Zum anderen können Sie zu neuen Menschen sehr gut durch eine Mitgliedschaft in bestehenden öffentlichen Netzwerken Kontakt aufnehmen:

    1. Berufsbezogene Organisationen: Hier treffen sich Menschen einer bestimmten Berufsgruppe oder fachlichen Ausrichtung. Beispiele dafür sind der VDI (Verband Deutscher Ingenieure), die GPM (Gesellschaft für Projektmanagement) oder der Deutsche Anwaltverein (DAV).
    2. Berufs- und branchenübergreifende Interessens-Netzwerke: Die Mitglieder kommen aus unterschiedlichen Bereichen. Eine gemeinsame Ausrichtung oder ein gemeinsames Interesse verbindet diese. Beispiele sind die diversen Software-Anwender-Clubs oder Marketing-Clubs, aber auch berufsunabhängige Verbindungen wie Rotarier oder Lions. Hier sind ebenfalls Unternehmernetzwerke zu finden, wie z.B. fne – fair networking enterprises.
    3. Freizeit-/themenbezogene Netzwerke: Die Mitglieder bringt ein gemeinsames Interesse außerhalb ihres Berufs zusammen. Alle Arten von Sport lassen solche etablierten Netzwerke entstehen, Hobbys wie Kaninchenzüchten, Briefmarkensammeln und vieles mehr. Zu bestimmten Themen wie beispielsweise Astronomie, Numismatik, Vogelschutz u. Ähnliches gibt es Netzwerke, in denen Profis und Amateure zusammenkommen.
    4. Netzwerke im Internet: Von großer Bedeutung sind auch die vielen Netzwerke, die im Internet entstanden sind und entstehen (wie beispielsweise XING oder Facebook). Sie sind in der Regel flexibler, aber auch unverbindlicher, als fest etablierte Netzwerke und Organisationen.
    5. Netzwerke auf Basis privater Initiative: Neben den etablierten Netzwerken ergreifen Menschen auch immer wieder selbst die Initiative und bauen ihre eigenen Netzwerke auf, etwa wenn sie ein besonderes Anliegen verfolgen. Sie benötigen nur eine gemeinsame Zielrichtung, und können so schnell Gleichgesinnte finden.
    6. Netzwerke innerhalb von Unternehmen: Solche Netzwerke sind in der Regel informeller Natur und bedürfen keiner festen Organisationsform. Manche Firmen haben die Bedeutung dieser Netzwerke für sich erkannt und fördern deren Bildung daher besonders. Die Bedeutung besteht vor allem in der erleichterten Kommunikation über Abteilungsgrenzen hinweg und in der emotionalen Bindung der Mitarbeiter. Diese mehr oder weniger etablierten Netzwerke reichen von „Special Interest Groups“ (vom Schach-Club bis zum firmeninternen Aktien-Club) über die „Goldfische“ (Teilnehmer an einem Trainee-Programm) bis zu Einrichtungen wie dem Netzwerk WEB (Women in European Business) der Deutschen Bank.

     

    Schritt 4: Wählen Sie das RICHTIGE Netzwerk aus

    Problem mit Kreativität lösen

    Mit einem zweigleisigen Vorgehen – „Schrotflinte“ und „Zielfernrohr“ – können Sie sich die für Sie passenden Netzwerke auswählen:

     

     

     

     

    Mit der Schrotflinte zielt man auf alles, was sich bewegt. Dabei kann es auch vorkommen, dass man nicht genau trifft. Übertragen auf effizientes Netzwerken heißt das:

    1. Suchen Sie sich einige Netzwerke aus, die infrage kommen. Erkundigen Sie sich darüber bei Kollegen, Freunden und Bekannten. Recherchieren Sie auch im Internet unter den Stichwörtern, die Ihnen wichtig sind.
    2. Besuchen Sie möglichst viele Veranstaltungen der von Ihnen ausgesuchten Organisationen, bevor Sie sich für eine entscheiden.
    3. Mögliche Entscheidungskriterien sind:
      1. Wie setzt sich das Netzwerk zusammen? Wer sind die Mitglieder? Aus welchen Berufszweigen kommen sie?
      2. Wie ist die Atmosphäre? Fühlen Sie sich dort wohl, und gehen Sie gern hin?
      3. Besteht die Möglichkeit zu aktiver Mitarbeit (wenn Sie dies wollen)? Wird sie möglicherweise erwartet (wenn Sie daran kein Interesse haben)?
      4. Was wird geboten? Wie attraktiv ist das Programm? (Bitten Sie um alte Programmhefte, um sich einen Eindruck zu verschaffen.)

    Mit dem Zielfernrohr richten Sie Ihr Augenmerk hingegen auf eine bestimmte Organisation oder Personengruppe. Hierbei gehen Sie ganz gezielt vor, weil Sie sich von einer Organisation einen Nutzen versprechen – unabhängig davon, ob die oben genannten Kriterien zutreffen.

    1. In welchen Organisationen sind die Menschen zu finden, die Ihren Zielen nützlich sind?
    2. Wo sollten Sie auf jeden Fall vertreten sein, weil sich dort die richtigen und wichtigen Ansprechpartner für Ihre Berufsgruppe regelmäßig treffen?

    Viel Spaß und Freude auf Ihrem Weg zum persönlichen Erfolg!

    Aufschwung

    Nach Abarbeitung der 4 Schritte zum effizienten Netzwerken werden Sie in der Tat einen erfolgreicheren Weg einschlagen.

    Allerdings ist dies eine strategische Maßnahme, die Zeit zur Entfaltung braucht.

    Seien Sie nicht ungeduldig, denn es wird sich erst Vertrauen und Regelmäßigkeit aufbauen müssen.

     


     

    Reinhold Bartha

    Gründer der Unternehmernetzwerkes für mehr Kunden und mehr Umsatz

    fne – fair networking enterprises

    offizielles Mitglied fne

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